Zur MathePrisma-Startseite
Zur Modul-Startseite  


Quadratzahlen (Geometrie  Pythagoras )
 

 
 
 


Pythagoras
Pythagoras von Samos, geboren um 570 v. Chr. auf Samos, gestorben um 500 v. Chr. in Metapont in Unteritalien, gilt als einer der großen griechischen Philosophen. Er soll Anaximander und Pherekydes gehört haben und durch Ägypten und Babylonien gereist sein. Er begab sich 532/531 v. Chr. angeblich wegen seiner Ablehnung der politischen Verhältnisse unter dem Tyrannen Polykrates nach Unteritalien und gründete dort in Kroton die nach ihm benannte religiös-politische Lebensgemeinschaft (Pythagoräer) mit sittlich-religiösen, politischen und wissenschaftlichen Zielen. Politische Gegner sollen ihn aus Kroton vertrieben haben.
Bedeutung
Pythagoras, um dessen Leben sich zahlreiche Legenden ranken, galt seinen Schülern als der vollkommene Weise und soll schon zu Lebzeiten göttliche Verehrung (als Inkarnation Apolls) genossen haben. Da er seine Lehre nicht schriftlich niederlegte, ist nur wenig von dem, was ihm später zugeschrieben wurde, als authentisch erwiesen. Vermutlich geht die Devise "Alles ist Zahl" auf ihn zurück.
Satz des Pythagoras
Der Satz des Pythagoras, den Proklos ihm zuschreibt, ist dagegen älteren Ursprungs. Bereits auf babylonischen Keilschrifttafeln (2000 - 1500 v. Chr.) finden sich Tabellen mit Tripeln natürlicher Zahlen, die den Lehrsatz erfüllen (pythagoräische Tripel). Vermutlich dienten sie zur Konstruktion rechter Winkel.