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Bedingte Wahrscheinlichkeiten (Einleitung 1)
 

 
 
"Das ganze Leben ist ein Spiel.."



Let's make a Deal
 
Samstagabend - beste Fernsehzeit. Wieder einmal treffen sich die drei Freunde Peter, Stefan und Thomas um ihrer gemeinsamen Leidenschaft zu frönen: Spielshows ansehen und über Gewinnchancen und -strategien der Kandidaten diskutieren.

Heute steht für sie ein Klassiker auf dem Programm: Die amerikanische Spielshow 'Let's make a Deal'. Von 1963 bis 1991 konnte man hier miterleben, wie 8 Kandidaten versuchten, mitgebrachten Krimskrams in wertvolle Preise einzutauschen.
Höhepunkt der Sendung: Der "Big Deal of the Day". Von drei Türen bzw. Vorhängen galt es die zu wählen, hinter der sich der Top-Gewinn verbirgt. Doch statt einfach nur einen Vorhang zu raten durchliefen die Kandidaten folgende Prozedur:
 


Von Türen, großen Gewinnen und Ziegen
 
Zunächst sind alle drei Vorhänge verschlossen.
Die Kandidatin wählt eine der drei Vorhänge aus, ...
...der Moderator enttarnt eine der beiden anderen Vorhänge als Niete (statt des Gewinns befindet sich dahinter eine Ziege) ...
...und gibt ihr die Möglichkeit, noch einmal zwischen den zwei verbliebenen Vorhängen zu wählen ...
...von denen eine zum ersehnten Hauptpreis führt.
 
Wechseln oder nicht?


 
Nach der Sendung geraten die drei in eine hitzige Debatte über dieses Türenspiel. Besonders an der Frage, ob man die Wechselmöglichkeit nutzen sollte, scheiden sich die Meinungen:

Peter: "Der will die Kandidaten doch nur verunsichern. Ich würde bei meiner Wahl bleiben !"
Stefan: "Warum sollte er die Leute auf die falsche Fährte locken? Ich bin sicher, er würde den Wechsel nicht anbieten, wenn man dadurch keinen Vorteil hat."
Thomas:   "Letztendlich hat man die Wahl zwischen zwei Türen. Ich glaube, es ist völlig egal, ob der Kandidat wechselt oder nicht. Die Chancen stehen 50:50."

Und was meinst du?
 
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