Das Weyl-Kriterium stellt einen qualitativen Zusammenhang zwischen Gleichverteilung und der Größenordnung gewisser Exponentialsummen her. Die folgende Ungleichung von Erdös und Turan gibt eine quantitative Verschärfung dieser Beziehung an. Durch sie wird die Diskrepanz mittels Exponentialsummen explizit abgeschätzt ([19], Chapter 2, Theorem 2.5):
Kriterium
Für alle natürlichen Zahlen
und
gilt
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Wird
hier zunächst sehr groß gewählt, so ist der erste
Term klein. Für dieses feste
kommen im zweiten Term
Exponentialsummen vor, die alle gegen
konvergieren, wenn die Folge
gleichverteilt ist. Je größer man
macht, desto kleiner wird
der erste Term, aber umso mehr Exponentialsummen sind im zweiten Term
zu berücksichtigen. In der Praxis wird man deshalb versuchen,
in
Abhängikeit von
möglichst optimal zu wählen.
Beispiel