Der Test
Für den Spektraltest ([7], Section 5; [17], Chapter 3,
Section 3.4) überdeckt man das Gitter mit parallelen
äquidistanten Hyperebenen und ermittelt für jede solche
Überdeckung den Abstand
benachbarter Hyperebenen.
Sei
das Maximum all dieser Abstände. Dann ist
die Prüfgröße des Spektraltests.
Je größer
ist, desto kleiner ist
, was bedeutet,
daß in der Dimension
die Verteilung der Tupel umso
''kleinmaschiger`` und damit gleichmäßiger ist.
Kriterium
Ein Pseudo-Zufallszahlen-Generator passiert den Spektraltest, wenn
für hinreichend viele
''groß genug`` ist.
Demo
Problematik
In dieser unpräzisen Formulierung drückt sich das Hauptproblem
des Spektraltests aus. Es ist bis jetzt nicht gelungen, theoretische
Voraussagen über die prinzipiell erreichbare Güte zu machen, d.h.
wie groß
für gegebenes
bei variablem
,
und
maximal werden kann. Schon gar nichts weiß man
darüber, wie optimale Generatoren konstruiert werden können.
Der Spektraltest ist deshalb vor allem gut, um zwischen verschiedenen Generatoren zu unterscheiden. In dieser Hinsicht ähnelt er den empirischen Tests. Im Gegensatz zu diesen kann seine Prüfgröße mathematisch präzise gedeutet werden. Ihr Zusammenhang mit der eher wahrscheinlichkeitstheoretisch definierten Größe Diskrepanz ist bis jetzt unverstanden.